szmmctag

  • Gartenarbeiten im Juni

    Momentan sind die Arbeiten im Garten ja etwas eingeschränkt bzw. macht es nicht ganz so viel Spaß, zumindest mir nicht, wegen dem ständigen Regen.:'(

    Folgende Arbeiten würden bei mir im Juni auf dem Plan stehen, natürlich immer je nach Witterung und Temperaturen.

    Juni
    • !!gießen!!, Anf. Juni könnte man "Pilzfrei" an Beeren, Obstbäume, Gemüse spritzen, rechtzeitige Schädlingsbekämpfung ganz wichtig (Leimtafeln, Leimringe, Schutznetze über alles)

    • Rindenmulch aufschütten = weniger Verdunstung, Unkraut + = Humus

    • Spätgemüsesorten f. den Herbst pflanzen: Rosenkohl (bis 10.06.), Weißkohl, Rotkohl, Kohlrabi, Möhren etc., späteres pflanzen wird i.d.R. nichts mehr

    • bis 24. Juni Rhabarber ernten, grüne, kleine Stachelbeeren ernten und einkochen

    • Erdbeeren mit Stroh schützen, so liegen die Beeren nicht auf der Erde und die Schimmelgefahr ist minimiert

    • Seitentriebe an Tomaten regelmäßig ausbrechen, Blumenkohlblätter einknicken, für weiße Köpfe

    • Obstbäume erhalten 2. Düngung, bei Regen Stauden/Hecken/Rasen düngen; Hecke nach „Johanni“ schneiden

    • sobald Tulpen u.a. Frühjahresblüher verwelkt sind, das Laub entfernen

    • auf leergewordene Beete Salat, Kohlrabi, Radieschen, Buschbohnen; Winterrettich ca. Ende Juni, Sommerrettich schon früher

    • Geiztriebe von Brombeeren, wenn 1m lang, auf 3-4 Knospen schneiden

    • Bartnelken, Stiefmütterchen fürs nächste Jahr sähen, spätestens bis August an festen Standort setzen, Stauden wie Rittersporn, Lupine nach der Blüte bis auf ca. 10cm zurückschneiden, dann kann er ein zweites Mal blühen

    • Sommerschnitt am Kernobst, Äpfel, Birnen Wasserschosser rausschneiden, Weinreben alle Triebe ohne Fruchtansatz wegschneiden über dem 3-4. Blatt, fruchttragende Triebe auf 2-3 Blätter nach der Traube einkürzen, Seitentriebe aus den Blattachseln herausbrechen

    • Schafgarbe, Thymian, Arnika, Kamille, Lindenblüten, Pfefferminze, Huflattich, Zinnkraut und Taubnessel für die Hausapotheke sammeln

    • Juni-Fruchtfall: es ist normal, dass jetzt viele kleine Früchte runterfallen, der Baum wirft alle Früchte weg, die er nicht mehr ernähren kann, so hat er mehr Kraft für die anderen Früchte, die dann i.d.R. größer und saftiger werden

    Nun hoffe ich, dass der Regen mal für ein paar Tage pausiert, wäre echt super;)

    Euch allen nun erstmal ein schönes Wochenende!:DD

  • Pikant backen - Laugengebäck

    Ich wollte es nicht glauben, dass das Rezept nur für Geübte sein soll, doch die bittere Wahrheit ist, dass es wohl wirklich so ist, denn es hat nicht ganz so funktioniert, wie es sollte.:'(

    Zum ersten Mal wollte ich heute mal Laugengebäck backen und genauer zu sein: leckere Brezeln

    Sie schmecken lecker, keine Frage, aber irgendwas ist schief gegangen, da sie beim Backen nicht aufgegangen sind, deshalb muss ich die bei Gelegenheit unbedingt nochmal probieren.:?::?::?:

    Nun haben wir halt kleine Brezelchen.;)

    Wer es auch mal versuchen möchte, hier die Zutaten:

    Für den Hefeteig
    375g Weizenmehl
    1 Würfel Hefe
    1 TL Zucker
    250ml lauwarmes Wasser
    1 TL Salz

    Für die Lauge
    2L Wasser
    1 1/2 EL Natron (kein Soda oder Ätznatron verwenden)

    Zum Bestreuen
    Hagelsalz oder Kümmel oder geriebener Gouda, je nach Belieben

    1. Mehl in eine Schüssel sieben, in der Mitte eine Vertiefung und die Hefe hineinbröckeln, Zucker und etwas Wasser noch hinzufügen und mit einer Gabel vorsichtig verrühren. 10min ca. gehen lassen.

    2. Restliches Wasser und Salz dazugeben. Nun den Teig erst mit der niedrigsten und dann mit der höchsten Stufe ca. 5min gut durchkneten. Der Teig bleibt jetzt an einem warmen Ort so lange stehen, bis er sichtbar vergrößert ist.

    3. Den Teig mit Mehl bestäuben und nochmals kurz durchkneten. Jetzt wird er in ca. 10 Teile geteilt, die dann zu ca. 40cm langen Rollen geformt werden. Aus diesen formt man dann die Brezeln.

    Laugengebäck

    4. Für die Lauge kocht man das Wasser in einem hohen Topf auf. Dann nimmt man den Topf von der Kochstelle und rührt langsam das Natron ein (die Lauge sprudelt).

    5. Nun die Brezeln mit der Teigkarte von der Arbeitsfläche auf die Schaumkelle legen und in die Lauge geben. Wenn die Brezeln nach ca. 1min im Wasser schwimmen nimmt man sie mit der Schaumkelle wieder raus, lässt sie kurz abtropfen und legt sie auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech.

    Brezeln in LaugeBrezeln

    Zum Schluss kann man die Brezeln noch bestreuen und dann kommen sie in den bei ca. 200°C (Ober-, Unterhitze) oder c.a 180°C (Heißluft) vorgeheizten Backofen. Nach ca. 15 - 20min sind sie dann fertig und können warm oder auch kalt gegessen werden.

    fertige Brezeln

    Wie ihr seht, sind sie bei mir zwar schön goldbraun geworden aber leider nicht aufgegangen. Schmecken tun sie trotzdem;)

    Ich wünsche gutes Gelingen und viel Spaß!:D

    Tipp :idea: Der Laugenteig kann natürlich auch zu Stangen oder Brötchen geformt werden. Die Brötchen vor dem Backen noch mit einem scharfen Messer ca. 1cm tief einschneiden.

    Allen noch einen schönen Sonntag!!

  • Löwenzahnhonig und Hustenhonig

    Habe mir gestern mal die Mühe gemacht und Löwenzahnblüten gesammelt, da ich mal wieder einen leckeren Löwenzahnhonig machen wollte. Es ist eine sehr zeitaufwendige Arbeit, aber ich finde, es lohnt sich.

    Diesmal ist es eher eine Art Sirup geworden, macht nichts, hauptsache lecker...;);) Statt weißem Zucker, verwende ich immer braunen Zucker, ist finde ich gesünder, bilde ich mir zumindest ein;)

    Zutaten
    300 g Löwenzahn - Blütenköpfe, an einem trockenen Tag gepflückt, am Besten unter Mittag
    2 kg Zucker, ich habe braunen Zucker verwendet, deshalb auch die dunkle Farbe des Honigs
    2 Zitrone(n), (oder 1 Pck. Zitronensäure - fürs Einkochen)
    1 Liter Wasser

    Die Mengen können natürlich immer angepasst werden.

    Die Blüten abzupfen, alles Grüne, was Milch gibt, sollte einigermaßen weg sein. Dann 1l Wasser, die in Scheiben geschnittenen Zitronen und die Blüten für ca. 30min kochen. Dann den Sud am Besten durch eine Moltonwindel oder ein Geschirrtuch drücken und dann mit dem Zucker ca. 1h langsam kochen lassen und aufpassen, da die Flüssigkeit überschäumen kann. Auch den Rand vom Topf immer wieder säubern. Gelierproben machen und einfach zum Schluss in Gläser füllen.

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    Mh, schmeckt lecker auf selbstgebackenem Toast zum Beispiel.:DD:DD

    Es gibt natürlich noch jede Menge weiterer Rezepte hier im Internet. Einfach mal suchen und ausprobieren, bis man für sich ein passendes Rezept gefunden hat.

    Folgende Variante für einen Hustenhonig habe ich gefunden:
    1 Glas Löwenzahnhonig, 2 Handvoll Löwenzahnblüten (wieder ohne Grün), 2 Nelken, 1 Zimtstange, alles gut vermischen. 2 Wochen in der Sonne ruhen lassen und wieder in Gläser abfüllen. Soll kleine Wunder wirken.:D

    Ich wünsche nun allen einen schönen Tag;)

  • Rhabarberkuchen mmmhhh lecker

    Diese Woche haben wir unseren ersten Rhabarber verbacken in einem leckeren Rhabarber-Buttermilchkuchen. Schnell und ganz einfach.;)

    Zutaten: für ein Backblech
    mehrere Rhabarberstiele, 375ml Buttermilch, 3 Eier, 220g Zucker, 2 Pck. Vanillezucker, 375g Mehl, 1 Pck. Backpulver, evtl. 50g gehobelte Mandeln

    Zubereitung:
    Die Rhabarberstiele waschen, abziehen und in kleine Stücke schneiden (ca. 1cm). Diese mit 3EL Zucker in einer Schüssel mischen und einige Minuten ziehen lassen. Währenddessen die Eier mit dem Zucker und Vanillezucker zu einer schaumigen Masse schlagen und dann die Buttermilch dazugeben. Gut vermischen und zum Schluss Mehl und Backpulver dazu und gut durchmischen bis eine cremige Masse entstanden ist, die dann auf ein Backblech gegeben wird. Darauf nun die gezuckerten Rhabarberstücke. Nun bei 180°C Umluft für ca. 15min in den Backofen. Dann die Mandelblättchen und je nach Geschmack noch 1-3 EL Zucker drüberstreuen und für weitere 15-20min in den Ofen.

    MMMHHHHH....lecker...am Besten schmeckt er warm mit einem Klecks Sahne.:D:D So hat man in nur wenigen Minuten einen leckeren Kuchen.

    Lasst es Euch schmecken!!:DD

  • Der Walchensee einfach traumhaft

    Wir haben diese Woche mal einen Ausflug an den Walchensee gemacht. Ich wollte schon immer mal mir die Gegend anschauen. Es war traumhaft. Wir haben eine Wanderung unternommen Wanderweg Nr. 9 Schöne Aussicht. Ich sage Euch, der ist nur was für etwas Geübte und vor allem sehr geduldige Wanderer. Denn es geht erstmal nur bergauf, bergauf....Aber es ist ein sehr schöner Weg. Einplanen sollte man aber auf alle Fälle mehr als auf den Karten steht, zumindest haben uns die 2,5h nicht gereicht. Schnee hatten wir ganz oben auch noch. Wir haben bei der Herzogstandbahn geparkt für 3€ den ganzen Tag, was ich absolut in Ordnung finde. Wenn man mit der Standbahn fahren möchte muss man für eine Fahrt ca. 4min 6,50€ einplanen und eine Berg und Talfahrt, war glaube ich ca. 11€.

    Nach unserer Wanderung haben wir noch ein Picknick am Walchensee gemacht mit einer traumhaften Kulisse. Glasklares türkisfarbenes Wasser, im Hintergrund die Berge. Wir werden auf alle Fälle nochmal hinfahren und dann aber eine Seerunde machen bzw. mit dem Rad umrunden.

    WalchenseeSchöne AussichtWanderung

    Auf den Fotos kommt das gar nicht so rüber, da wir keinen großartigen Sonnenschein hatten, aber zumindest hatte es nicht geregnet. Und zum Wandern ist es eh´nicht so gut, wenn die Sonne so runterknallt.

    Ganz ehrlich, dieser Tag war wie ein Urlaubstag. Toll! Dort zu wohnen wäre wirklich fantastisch, das wäre so unsere Gegend, wo wir uns richtig wohlfühlen würden.

    Ein schönes Wochenende Euch allen;) und genießt jede freie Minute!

  • Kleines Fazit über eigene Ansaaten

    Dieses Jahr habe ich zum ersten Mal versucht meine Ansaaten etwas auszubauen und von allem etwas selbst zu ziehen. Naja, ist noch nicht ganz so geworden, wie ich es gerne wollte, hin und wieder waren kleinere Rückschläge dabei. Deshalb hier mein kleines Fazit über die ersten Ansaaten von Februar bis jetzt.

    -:idea: nicht zuviel gießen/besprühen, ich habe es wohl zu gut gemeint und einige Sämlinge regelrecht ertränkt und außerdem ein wunderbares Revier für die Trauermücke geschaffen

    -:idea: sofort Gelbtafeln aufhängen, falls doch Trauermücken kommen, kann deren Anzahl dadurch gleich stark minimiert werden

    -:idea: pikieren erst, wenn 3./4. Blatt kommt, also die echten Blätter, am Besten ist wohl, wenn man eher Mittags pikiert

    -:idea: generell beim Einpflanzen die Wurzeln immer noch einige Zeit in Wasser tauchen und einkürzen, so können sie sich besser entwickeln

    -:idea: sobald der Samen keimt, etwas kühler stellen, aber hell, sonst schießen sie, dass ist mir mit meinen ersten Ansaaten passiert, sie sind alle zu dünn und lang geworden, also unbrauchbar

    -:idea: Keimtemperaturen besser beachten, Salat z.B. ca. 15°C, Tomaten/Paprika/Sommerblumen 20-22°C, sonst keimen die Samen nicht bzw. nicht gut

    -:idea: evtl. auch etwas Sand in die Erde mit rein, welcher Sand das ist, weiß ich noch nicht genau, aber ich sehe das immer bei den Pflanzen, die man in den Gärtnereien kauft, dass sie so perfekt in einer Art würfelform wachsen in einem Erde/Sandgemisch, erstens kann man durch den Sand die Trauermücken auch minimieren, da sie sehr trockenheitsempfindlich sind und die Sämlinge wachsen wohl darin auch besser, da die Feuchtigkeit besser verteilt wird

    Weiß das jemand von Euch?:?::?::?:

    Am Besten hat es bisher bei den Kohlsorten funktioniert, diese Pflänzchen sind bis jetzt ok. Ich bin gespannt, ob ich dieses Jahr nun mal mehr Kohl ernten kann. Bisher schafften es nicht viele bis zur Ernte, wegen irgendwelchem Viehzeug immer.:(

    Momentan macht es den Anschein, dass das Wachstum der Sämlinge stagniert und sie scheinen gar nicht mehr zu wachsen. Warten wir mal die nächsten Tage ab...

    Somit kann ich diese Fehlerquellen nächstes Jahr schon mal ausschließen und hoffe, meine Ergebnisse steigern zu können.

    Ich wünsche allen einen sonnigen Tag;);)

  • Neue Wandbilder Wanddeko Kätzchen

    Wieder sind zwei Bilder entstanden, die ich Euch zeigen möchte. Ich finde, dass sie wunderschön z.B. in ein Kinderzimmer passen oder auch passend sind für Katzenliebhaber. Ein wunderschönes kräftiges Rot, liebevoll arrangierte Blüten und natürlich ein süßes Katzenbild macht diese Bilder so einzigartig.

    Ich persönlich finde sie gelungen und das sage ich nicht, weil sie meine Mum gemacht hat, sondern weil es so ist...;););)

    Aber da kann sich natürlich jeder sein eigenes Urteil bilden. Geschmäcker sind ja bekanntlich sehr verschieden;);)

    Katzenbild 1Katzenbild

  • Feuerwanzen - kleine rote Käfer - Invasion

    Man sind die eklig...ich habe gerade zich rote Käfer bei uns im Garten gefunden an der Terrassenumrandung. Sie sind rot mit schwarzen Punkten und sehen irgendwie gruselig aus, da es auch soooooviele sind88|88|88|, z.T. hängen sie immer zu zweit zusammen.

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    Ich habe mich gleich auf die Suche im Internet gemacht, was das für Tierchen sind und ob sie Schaden anrichten können bzw. wie man sie auch wieder los wird.

    Folgende Infos habe ich gefunden:

    http://www.hausgarten.net/pflanzenschutz/pflanzenschaedlinge/feuerwanzen-bekaempfen.html

    Feuerwanzen sind sehr auffällig gefärbt und fallen dem Menschen vor allem im Sommer auf. Charakteristisch ist der rote Panzer, der mit schwarzen Punkten und Strichen übersät ist. Sie leben immer in einer größeren Gemeinschaft und treten daher auch immer zu mehreren, nicht selten Hunderten von Tierchen auf.

    Dabei sieht man sehr häufig zwei Feuerwanzen, die übereinander sitzen, und das über Stunden hinweg. Die kleinen Tierchen können sich sogar in dieser Stellung fortbewegen. Da es in den letzten Jahren nicht besonders kalt war, haben sich die Feuerwanzen sehr schnell vermehrt und werden im Sommer häufig zu einer wahren Plage. Im Winter halten sie Winterschlaf, werden aber bereits sehr aktiv, sobald es im Frühjahr etwas wärmer wird.

    Zu finden sind sie häufig im Garten und auf Friedhöfen und auch an Häuserwänden und Häuserecken halten. Kurzum fühlen sich Feuerwanzen immer dort am wohlsten, wo es warm und trocken ist und wo sie ausreichend Futter vorfinden. Feuerwanzen ernähren sich von Aas und Insekteneiern. Sie sind aber auch Blattfresser und saugen mit Vorliebe den Saft aus Linden, Stockrosen und Malvengewächsen auf. Auch Lindensamen gehören zu den bevorzugten Lebensmitteln auf dem Speiseplan der Feuerwanzen.

    Und bei uns tauchen sie immer an unserer Hibiskushecke auf, vermutlich wegen dem Samen der verblühten Sträucher:idea:.

    Vorsorgen kann man auch, indem man im Frühjahr nach sog. Überwinterungsklumpen sucht. Diese findet man vor allem unter altem Laub und kann sie einfach mit dem Kehrblech weg tragen.

    Im Übrigen sind Feuerwanzen weder für die einheimischen Pflanzen schädlich noch für den Menschen.

    Gute Erfolge wurden erzielt, indem die Feuerwanzen mit einem Gemisch aus Wasser und Spülmittel eingesprüht wurden. Das Mittel hilft ja auch gegen Blattläuse. Feuerwanzen können das gar nicht ab. Der Vorteil dieser Spritzung ist, dass sie ungefährlich für Pflanzen ist.

    Fazit

    Feuerwanzen sind nicht gefährlich, aber ziemlich lästig, da sie meist in Massen auftreten und doch einigen Schaden an Pflanzen anrichten können. Wer die Tierchen nicht töten möchte, der kann sie umsetzen. Das geht am leichtesten, indem man Überwinterungsklumpen sucht, zu denen sich die Insekten zusammenschließen. Diese Klumpen kann man aufsammeln und weit genug entfernt wieder aussetzen. Wer den Zeitpunkt verpasst hat, kann die Wasser-Spülmittel-Lösung anwenden und das Mittel versprühen. Das bereitet der Plage ein Ende und schadet anderen Pflanzen und Nützlingen nichts. Dass man nebenher gleich was gegen Blattläuse tut ist ja ein günstiger Nebeneffekt. Auf die chemische Keule kann man so ganz verzichten.:D:D

    Das habe ich sofort ausprobiert. Und soll ich Euch was sagen, es scheint zu funktionieren, irgenwie sind momentan fast alle weg. Ich werde es beobachten und Euch sagen, ob es auf Dauer auch funktioniert.;)

    Einen schönen sonnigen Sonntag allen Gartenfans.

  • Lästige Ameisen... wie vertreibt man sie am Besten??

    Endlich blüht alles so langsam, unser Kirschbäumchen hat eine Blüte an der anderen, die Pflaume auch und unser Apfelbaum hat, so wie es bis jetzt aussieht, das Umsetzen im Herbst sehr gut überstanden. Auch unser Pfirsichbäumchen, was wir letztes Jahr pflanzten hat Knospen. Wunderschön!!!:D:D:D

    Beim Unkrautjäten fiel mir leider auf, dass wir in den Beeten schon wieder Ameisen haben. Jedoch möchte ich nicht ständig Ameisengift streuen und habe mich auf die Suche nach Alternativen begeben, wie wir diese loswerden.

    Folgende Dinge können gegen Ameisen helfen:

    - regelmäßiges Begießen der Nester mögen sie wohl nicht

    - möchte man die Straßen nur umleiten, z.B. sodass sie nicht ins Haus krabbeln, einfach nur Backpulver oder Natron als Grenze z.B. beim Türeingang streuen, dass verwirrt den Orientierungssinn

    - stark riechende Pflanzenjauchen sollen sie aus dem Gemüsebeet vertreiben, z.B. Brennesseljauche oder Jauche aus Beifuß oder Lavendel aber auch Schalen von Zitrusfrüchten sollen helfen.

    Vor allem die Brennesseljauche werde ich ansetzen, da sie auch ein sehr guter Naturdünger ist. Die Herstellung ist ganz einfach. In einer Regentonne z.B. legt man einige Brennesseln, für ca. 3-5 mittelgroße Brennesseln rechnet man ca. 1l Wasser. Dann Deckel drauf und am Besten in die Sonne stellen und gären lassen. Täglich umrühren. Wenn das Gemisch zu sehr riecht, einfach etwas Gesteinsmehl rein. Wenn sich nach ca. 1-2 Wochen keine Blasen mehr bilden ist die Jauche fertig.

    Für junge Pflanzen und Setzlinge, mischt man 1 Teil der Brennesseljauche mit zwanzig Teilen Wasser und gießt als Dünger ca. alle 2 Wochen.

    Leider habe ich noch keine Brennesseln bei uns im Umkreis gefunden, zumindest noch keine größeren. Ich denke der Regen wird sehr hilfreich sein.

    Einen schönen Samstag Euch allen. Vielleicht habt ihr auch noch ein paar Tipps, würde mich sehr freuen.;);)

  • Gartenarbeiten im April

    Hier mal wieder eine kleine Zusammenfassung über mögliche Gartenarbeiten im April, natürlich immer je nach Witterung:

    - Vorblütenspritzung der Obstbäume, 04-08 Obstmadenfallen + Substral Naturen Bio Nahrung Tomaten, Kräuter, Chili/Substral Naturen Bio Tomatendünger

    • Gladiolen im Abstand von ca. 10 Tagen pflanzen, so erreicht man, dass man recht lange immer wieder blühende Gladiolen hat, dicke Mulchschicht drauf, wenig gießen

    • durch Kunststoffnetze Gemüsefliegen abwehren, Obstbäume kontrollieren, bei Befall, zurückschneiden

    • Aprikosen schneiden, auch in der Blüte, Kräuter wie Lavendel und Thymian auf 2/3 kürzen, Oregano, Melisse, Estragon bodennah kürzen, dann Hornspäne düngen auch Neusaaten gleich düngen

    • Unkraut gut jäten, Hecke gut gießen, regelmäßig Böden leicht lockern

    • erste Blumen je nach Witterung rauspflanzen, Stauden-, Zier- und Obstgehölze pflanzen, Stauden regelmäßig teilen, dadurch reichlich Blüte, 1jährige Kräuter pflanzen

    • Rhabarberschutz weg, je nach Temperaturen, Blüten entfernen

    • Ende April Ansaat für Herbstpflanzen: Rosenkohl, Weißkohl, Rotkohl, Markerbsen, Spätkohlrabi etc.; Anfang ´04 alle frostharten Gemüse wie Zwiebeln, Möhren, Erbsen, Spinat, Kohlrabi und andere Kohlarten, Dill sowie Salate direkt säen, Gurken ins Frühbeet, Maierbsen an häufeln, wenn sie aufgegangen sind

    • Dahlienknollen in Töpfen vorkeimen lassen, so hat man nach den Eisheiligen kräftige Pfl. im Beet, beim Einpflanzen Schneckenkorn rundherum, da diese die Triebe gern mögen

    • verwelkte Blütenstände von Frühjahrsblühern entfernen, nicht die Blätter entfernen

    • evtl. Beete vor Frost schützen mit Vlies

    • falls der März zu kalt + trocken war, jetzt Rasen + Staudenbeete düngen

    • Pfirsiche: falsche Triebe tragen nur Blüten oder Blätter, diese weg, echte Triebe tragen Blätter und Knospen

    • Kübelpflanzen an einem trüben, relativ warmem Tag rausstellen an eine Hauswand, nicht bei starker Sonne, sonst bekommen die Blätter Sonnenbrand, bei Nacht immer noch mit Vlies etc. abdecken

    • Ende ´04 vorgezogene Jungpflanzen ins Beet pflanzen oder zumindest langsam an frischer Luft abhärten, Salate, Kohlrabi, Frühkohl können schon raus, Sommerblumen drinnen ansähen und späte Gemüsesorten, Selleriepflanzen rechtzeitig umtopfen, Wachstumsstillstand führt im Sommer zum Schossen der Pflanzen

    • Erdbeeren gut gießen!!

    • Wer am St. Markus (25. April) legt die Bohnen, dem wird ihr Anbau immer lohnen!!

    Nun viel Spaß und viel Erfolg in allen Gärten!;):D

    Geranienstecklinge

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